„Die 40-jährige Chefin des Internet-Portals Yahoo, Marissa Mayer, bekommt Zwillinge. Und bleibt auf dem Posten. Schon nach der Niederkunft ihres ersten Kindes kehrte sie zwei Wochen später an den Schreibtisch zurück. Im Nebenzimmer wurde eine Krabbelstube eingerichtet. „Meine Prioritäten sind Gott, Familie und Yahoo,“ sagte sie. Das ist das Neue an den neuen Frauen: Sie fordern nicht, sie nehmen. Sie definieren Emanzipation nicht als Kampf, sondern als Selbstverständlichkeit.“ So schrieb heute das Handelsblatt.

Klar, dass nicht jede Frau in der Position ist, eine Krabbelstube neben ihrem Büro einzurichten. Allerdings kann sich jede Frau bewußt entscheiden, ob sie ihr Kind per Kaiserschnitt zum Wunschtermin und quasi zwischen Tür und Angel bekommt, oder ob sie sich ihrer Verantwortung als Mutter stellen will: Baby’s brauchen eine sichere Bindung zu einer liebenden Bezugsperson in den ersten Jahren, um zu selbstsicheren Menschen heranzuwachsen, die dann kraft- und sinnvoll unsere Zukunft gestalten.

Das soll weder „Mutter = Glucke“ noch „Frauen zurück zu Kindern & Küche“ heißen, sondern ein Appell sein, Kinder und Job durchdacht unter einen Hut zu bringen. Frustrierte Mütter, die lieber im Büro als bei ihren Kindern wären, richten mehr psychologischen Schaden an, als liebevolle Tagesmütter, die sich gerne um  die Kleinen kümmern, bis sie die Eltern wieder in Empfang nehmen.

Für das Kindeswohl ist es jedoch ganz prima, wenn sich Vater und Mutter die Elternzeit teilen. So werden die Kleinen gleichzeitig auf männliche und weibliche Eigenschaften geprägt, was zur Folge hat, dass sie ein vielfältiges Repertoire an Verhaltensweisen zur Verfügung haben, auf das sie später zugreifen können.

Die Unternehmen profitieren ebenfalls von Führungskräften, die aktiv ihre Kinder erziehen. Studien haben ergeben, dass sich dadurch die Sozialkompetenz, der emotionale Intelligenzquotient und die persönliche Resilienz signifikant erhöhen.

Wenn wir es in Deutschland nun noch schaffen, den Karriereknick zu nivellieren und finanzielle Gleichbehandlung der beiden Geschlechter durchzusetzen, steht einem Kinderreichtum wohl nichts mehr im Wege, oder? Und Spass macht die „Herstellung“ doch allemal 🙂

Ihre Meinungen dazu interessieren mich sehr!

Herzlich – Ihre Claudia Nuber

Über den Autor: Claudia Nuber

Claudia Nuber ist eine von Deutschlands Coach-Pionierinnen. Weltweit zertifiziert, international arbeitend, akkreditiert für das Gründercoaching Deutschland und gesuchte Sparringspartnerin der Erfolgreichen, lebt sie in Bernau am Chiemsee. Mehr unter www.cnconsult.de

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