„Schaue nicht durch das Schlüsselloch, sondern durch das Fernrohr“

Liebe Coaching Freunde,

auch in diesem Beitrag geht es um Perspektivenwechsel, allerdings der Jahreszeit angepasst.

Herbstnächte sind ideal, um durch das Fernrohr zu gucken. Die Sternennebel sind am Himmel zu sehen und in manchen Nächten kann man Sternschnuppen sogar Wünsche mit auf ihre Reise geben. Mit dem Fernrohr in den Himmel schauen ist ein bisschen so, als würden wir versuchen, das Universum durch das Schlüsselloch zu erfassen. Geht denn das? Man sieht zwar die Dinge etwas näher, erhascht jedoch nur einen kleinen Ausschnitt des großen Ganzen – eben wie bei dem Blick durch das Schlüsselloch, was einem kompletten Perspektivenwechsel entspricht.

Schlüsselloch und Fernrohr haben noch eines gemeinsam: Beides empfiehlt sich, wenn Sie etwas akribisch prüfen und ohne Ablenkung das kleinste Detail erfassen möchten. Der Blick auf die Zusammenhänge, auf das „Große Ganze“, bleibt Ihnen dabei jedoch verwehrt. Beim Fernrohr gesellt sich zum Tunnelblick das Fokussieren auf einen Punkt in weiter Entfernung dazu – ebenfalls unter Ausblenden des Drumherum.

Wir hören und lesen es täglich: Euro-Krise, Rating-Probleme, Machtspiele und wilder Aktionismus ohne Rücksicht auf deren wirtschaftliche Auswirkungen und internationale Konsequenzen. Mit dieser Schlüsselloch-Politik wird das gobale Dorf ohne Perspektivenwechsel bald mit dem Ofenrohr ins Gebirge sehen, wenn es das Fernrohr nicht benutzt, das die Auswirkungen in der Zukunft deutlich und manche Idiotie verhindern könnte, da der Weitblick fehlt.

Coaching-Impuls für Sie:

Stellen Sie sich einmal einen radikalen Perspektivenwechsel vor:

Sie würden, anstatt durch das Schlüsselloch zu blicken oder mit dem Fernrohr zu zoomen, versuchen, sich als wichtigen und verantwortlichen Teil des gesamten Geschehens, ja der ganzen Welt, zu betrachten: Wie wäre das? Spüren Sie in sich hinein, wie sich, die Gewissheit Ihrer eigenen Wirksamkeit, die globale Weite der Verbundenheit und die Sinnhaftigkeit Ihres gesamten Daseins anfühlt.

Nehmen Sie dieses Gefühl mit in Ihren beruflichen und persönlichen Alltag. Holen Sie es immer dann hervor, wenn Sie in Gefahr sind, unnötigerweise mit Tunnelblick durch ein Schlüsselloch oder ein Fernrohr zu blicken, und die Sicht auf das Große Ganze zu verlieren. Nutzen Sie mehr und mehr den Weitblick und vertreten Sie Ihre Sichtweise.

Jede Veränderung – ob groß oder klein – beginnt immer bei uns selbst. Wann fangen Sie an?

Über den Autor: Claudia Nuber

Claudia Nuber ist eine von Deutschlands Coach-Pionierinnen. Weltweit zertifiziert, international arbeitend, akkreditiert für das Gründercoaching Deutschland und gesuchte Sparringspartnerin der Erfolgreichen, lebt sie in Bernau am Chiemsee. Mehr unter www.cnconsult.de

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