Ob beruflich oder privat – einen Vorsprung zu haben, ist in unserer Zeit immer eine gute Sache. Besser zu sein – schneller zu sein – höher zu fliegen – all das funktioniert nur im Vergleich von sich selbst mit anderen. Dafür strengen wir uns an, dafür bringen wir Opfer oder kasteien uns, um einem bestimmten Ideal zu entsprechen, von dem uns suggeriert wird, dass wir es erreichen können. Allerdings habe ich noch nie einen Elefanten erlebt, der es zu einer Gazelle gebracht hätte und noch nie ist ein Hase zu einem Löwen mutiert.

Wir können nicht gleichzeitig die/der hypererfolgreiche Manager sein und die/der engagierteste, liebevollste, allzeit präsente Mutter/Vater und Idealpartner eines Trophy Wife’s/Husband‘s wie uns die Medien immer wieder vorgaukeln. Ein Film ist ein Film – keine Realität – und Werbung zielt darauf hin, in uns Wünsche zu wecken, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben (könnten). Wenn wir ehrlich sind, wären wir alle viel zufriedener, mehr Zeit und weniger Druck zu haben. Den Anstrengungen des Berufslebens am Wochenende zu entfliehen, unaufgeregt mit unserer Familie zu sein, entspannt mit unseren Kindern einfache Dinge zu unternehmen – ohne daran zu denken, was die anderen tollen Väter und Mütter ihren Abkömmlingen alles Spektakuläres bieten.

Schneller, höher, weiter – diese Spirale, deren Momentum beständig wächst – macht uns fertig! Nicht umsonst ist das Burnout-Syndrom (das schlicht eine Imbalance von Zuviel auf der einen und Zuwenig auf der anderen Seite darstellt) kurz davor, eine Status-Krankheit zu sein. In den vielen teuren Reha-Zentren werden den Patienten Techniken vermittelt, um wieder in die eigene Balance zu kommen und nach der Entlassung wiederum beständig leistungsfähig zu sein. Der Mensch ist keine Hochleistungsmaschine – er ist ein einzigartiges Wesen, das mehr braucht als Sprit, Ölwechsel und ab und zu ein Upgrade der inneren Programme.

Der Mensch braucht einen konstanten Wechsel von Anspannung und Entspannung – von Handeln und Nichthandeln – von Perfektionsanspruch und Fehlertoleranz – von dem Bad in der Menge und qualitativer Ich-Zeit. Vor allem braucht der Mensch die Sinnhaftigkeit seines Tuns und die Zivilcourage, dieses einzufordern. Mit Zivilcourage ist es derzeit schlecht bestellt – die Angst vor allem und jedem beherrscht den Zeitgeist. Mutige, die dem entgegenhalten, werden mundtot gemacht oder diffamiert. Brandheiße Themen werden zu Tode diskutiert – in Arbeitskreisen hin und her gewälzt, ohne dass etwas Konkretes geschieht. Das nützt niemand. Wie wäre es stattdessen, wir würden uns auf die eigenen Werte, Handlungsmotive und Talente besinnen? Es wagen, dem Mainstream die so viel propagierte Individualität entgegenzusetzen und unsere Einzigartigkeit zu leben?

Leben heißt neben einfach da-sein und so-sein auch konkret zu handeln. Ich lade Sie ein, im Coaching mit mir eine tragfähige Brücke von Ihrem Denken zu Ihrem Handeln zu bauen – so individuell, so einzigartig, wie Sie selbst. Um es mit John F. Kennedy zu sagen: „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst mal reden.“

Wann packen Sie’s an? Vereinbaren Sie heute noch Ihren Termin, damit Sie auch weiterhin einen gesunden Vorsprung haben werden!

Über den Autor: Claudia Nuber

Claudia Nuber ist eine von Deutschlands Coach-Pionierinnen. Weltweit zertifiziert, international arbeitend, akkreditiert für das Gründercoaching Deutschland und gesuchte Sparringspartnerin der Erfolgreichen, lebt sie in Bernau am Chiemsee. Mehr unter www.cnconsult.de

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