Stellen Sie sich vor, ich wurde überraschend geehrt!

German Enterprise Award 2017

 

Heute erhielt ich die Nachricht, dass mir der „German Enterprise Award 2017“ verliehen wurde als Recognised Leader in Professional Coaching & Best Mentoring Service: Human Change Coaching®.

Dieser Preis – von dem ich bisher nichts wusste – wird von dem Wissens- und Rechercheportal World Wide Business Review vergeben. Und ja, ich freue mich und bin ein bißchen stolz.

Als Coach arbeitet man für den Erfolg und die Zufriedenheit des Klienten. Die Wirkung eines Coachings entfaltet sich meist in der Zeit zwischen den einzelnen Terminen. So ist es selten, dass Coaches gelobt werden. Das ist auch nicht unsere Erwartung – aber freuen tun wir uns doch 🙂

Die Verleihung eines Preises – vor allem, wenn sie so überraschend geschieht, ist das Sahnehäubchen obendrauf und in meinem Fall die Würdigung für 20 Jahre Coachingerfahrung.

Also:

Wer immer es war, der mich für den German Enterprise Award 2017 nominiert hat, dem sei herzlich gedankt.

 

Was hat Vertrauen mit Mut zu tun? In meinen Augen eine ganze Menge. Wenn wir jemanden vertrauen, öffnen wir uns – zeigen uns, unsere Bedürftigkeit und werden angreifbar. Das braucht eine ganze Portion Mut – vor allem in unserer Zeit, wo die gelackte Fassade fast lebensnotwendig geworden zu sein scheint.

Wieso ist Vertrauen die stillste Art von Mut? Kennen Sie jemand, der Vertrauen so laut als Mut herumtönt? Und ich meine, abgesehen von unseren Politikern, in die wir ja immer weniger vertrauen (können) und deren Mut deutlich zu wünschen übrig lässt. Doch das ist eine andere Geschichte …

Vertrauensvoll und mutig

 

Hier ein paar Tipps, wie Sie Vertrauen in Ihren Alltag einbauen können und
HeldIn für die stillste Art von Mut sind:

  • Als Führungskraft und UnternehmerIn:Versuchen Sie, nur einen Tag lang, Ihren MitarbeiterInnen so zu begegnen, als hätten Sie alles Vertrauen der Welt in sie. Sie werden erleben, wie Ihre Zweifel und Ihre Befürchtungen, was alles schiefgehen kann, mit Ihnen Tango tanzen! Lassen Sie sich vom Rhythmus tragen und hinterfragen Sie, wie realistisch diese Gedanken wirklich sind. Wenn es Ihnen hilft, schreiben Sie sie auf und wir analysieren sie gemeinsam auf das, was dahintersteckt.
  • Als MitarbeiterIn:Anstatt an Ihrem Chef herumzumäkeln, geben Sie ihr oder ihm Vertrauen. Vertrauen, dass er/sie weiß, was sie tun. Vertreten Sie mutig Ihre eigene Haltung anstatt katzbuckelnd die Schleimspur zu legen. Vertrauen Sie darauf, dass Sie gehört und verstanden werden. Zur Not formulieren Sie Ihre Aussage ein paar Mal um – irgendwann kommt sie schon an.

    Im privaten Bereich können Sie wahre Persönlichkeitsentwicklung betreiben!

  • Als Eltern: Vertrauen Sie Ihrem Kind, dass es gut auf sich aufpassen wird und versuchen Sie, statt „pass auf Dich auf“ einmal schlicht „mach’s gut“ oder „Du schaffst das schon“ oder noch besser „ich vertraue Dir“. Wie oft haben Sie sich als Kind gewünscht, dass Ihre Eltern den Mut hatten, Ihnen ihr Vertrauen öfter auszusprechen? Wie selbstsicher wären Sie geworden?
  • Als FreundIn: Wie oft sind Ihre Freunde/Freundinnen auf dem immergleichen Thema herumgeritten und Sie haben ihrem Wiederkauen geduldig zugehört? Vielleicht, weil Sie keinen Mut hatten, Stopp zu sagen oder kein Vertrauen, dass Ihre Beziehung ein „Nein“ verträgt? Wahre Freunde zu sein braucht Mut – probieren Sie’s aus!
  • Als PartnerIn: Eigentlich zeigen wir Mut und Vertrauen tagtäglich indem wir miteinander sind, den anderen annehmen, so wie er/sie ist, Fünfe grade sein lassen und an unsere Beziehung glauben, oder, wenn dem nicht so sein sollte, mutig hierzu zu stehen.  Probieren Sie’s aus und seien SIe der Held/die Heldin des Alltags!

Doch der allerwichtigste Mensch in Ihrem Leben sind Sie. Und mal ehrlich: Wie oft verletzen Sie Verträge, die Sie mit sich selbst getroffen haben? Fallen Vorhaben für Sie selbst hinten runter, weil gerade etwas anderes (vermeintlich) wichtiger ist? Stehen Sie zu sich, Ihren Bedürfnissen und Neigungen. Erlauben Sie sich ein klares Ja und ein klares Nein. Vertrauen Sie sich und dem Leben. Vor allem aber gehen Sie mutig Ihren Weg indem Sie jeden Tag Ihr allerbestes Selbst sind – ja, das ist möglich!!!

Wenn Sie Fragen, Ideen und Vorschläge haben, wo man sonst noch überall Mut im Vertrauen zeigen kann, freue ich mich auf Ihre Kommentare!

Mit mutig-vertrauensvollen Grüßen – Ihre Claudia Nuber

Liebe Freunde, Nachbarn, Bekannten und Unbekannten,

wie bereits angekündigt, hier nun die offizielle Einladung zum Tanz gegen Angst und Gewalt im Rahmen der weltweiten Initiative „One Billion Rising“ (zu deutsch „Eine Milliarde erhebt sich“).

Bernau reiht sich damit ein in die große Anzahl deutscher und internationaler Städte, die sich friedlich tanzend gegen Angst und Gewalt erhebt. Mehr Informationen erhaltet Ihr auf der internationalen und der deutsprachigen Webseite. Neben den großen Städten wie Augsburg, München, Regensburg etc. sind Rosenheim, Traunstein und Aschau auch dabei.

Philipp Bernhofer, der Bernauer Bürgermeister, hat unserer Aktion zugestimmt und wünscht uns gutes Gelingen. Für Musik ist gesorgt. Was nun noch fehlt seid IHR! Bitte kommt zahlreich am

Sonntag, 14.02.2016 um 14:00 Uhr auf den Rathausplatz in Bernau,
(gerne zusammen mit Eurem Partner/Eurer Partnerin und Kindern)
um friedlich tanzend bis 15:00 Uhr ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt und Angst.

Ist doch logisch: Wer tanzt, kann nicht Krieg führen und wer tanzt, hat keine Angst, sonst würde er/sie sich gar nicht aufs Parkett trauen.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, dauert exakt eine Stunde und Ihr könnt neben einem Verdauungstänzchen Eure(n) Liebste(n) fest im Arm halten, auf dass am Valentinstag Schmetterlinge fliegen!

Also: Erhebt Euch – macht mit – demonstriert Solidarität für eine gewaltfreie(re) Welt und lasst uns gemeinsam friedlich tanzen!

Bitte gebt diese Mail/Einladung auch an Euer Netzwerk, via Facebook oder auf Euren Internet-Seiten bzw. Portalen etc. weiter oder hängt sie in Euren Geschäften aus. Vielleicht wollt Ihr ja selbst in Eurem Ort einen Event starten? Mehr dazu auf www.onebillionrising.de

Seid Teil eines großen Ganzen, in dem ein(e) jede(r) Einzelne zählt – so wie es sein soll in der Welt!

OBR-A4

Herzlich wie immer – Eure Claudia Nuber
Telefon +49 8051-965 9220 – Mobil +49 172-282 3930

Liebe Coaching-Blog-LeserInnen,

nach Paris, Hannover, Mali und Brüssel wirft man Flüchtlinge und Terroristen gerne in einen Topf. Das ist widersinnig, denn die einen fliehen vom Terror und die anderen wollen den Terror verbreiten.

Flüchtlinge kommen nicht zu uns, nur weil sie wirtschaftliche Vorteile haben wollen. Sie verlassen ihre Heimat, ihre Freunde und Familien, um in der Fremde den Erfolg zu haben, um irgendwann einmal ihrem Dort bzw. ihrem Clan das Geld zurückzahlen können, das ihre Flucht die Zurückgebliebenen gekostet hat. Der britische Schauspielstar Benedict Cumberbatch (Sherlock) zitierte ein Gedicht des somalischen Poeten Warsan Shire „Niemand verlässt seine Heimat, solange die Heimat nicht dem Maul eines Hais gleicht.“ Und wenn wir ehrlich sind: Wer von uns würde schon gerne seine Heimat verlassen, auch wenn es dort Haie gäbe ?

Meine Mutter ist Flüchtling des Zweiten Weltkriegs und zugegebenermaßen aus dem gleichen Kulturkreis wie wir Deutsche. Doch musste sie sich, als gebildete Frau und gesellschaftlich höherstehend als die meisten Bewohner des Dorfes, dem sie zugewiesen wurde, „Huren-Flüchtling“ nennen lassen. Sie wurde in einen Topf geworfen mit Dieben und anderem Gesindel.

Es scheint, als haben wir trotz Mondlandung, Genforschung und Klon-Erfolgen seither nichts dazu gelernt! Ich lege Ihnen einen  Beitrag der Süddeutschen Zeitung zum Thema Flüchtlinge ans Herz, der gut recherchiert sachlich fundiert und zahlenmäßig belegt, was Sache ist. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Artikel einen Beitrag leistet, um mit Vorurteilen aufzuräumen.

COACHING-IMPULS für Sie:

Nutzen Sie die Vorweihnachtszeit, um weniger urteilsfreudig zu sein. Versuchen Sie stattdessen, die Dinge einmal aus der Perspektive Ihres Gegenübers zu sehen, oder nach dem Warum zu fragen, bevor Sie urteilen. Sollte Ihnen das zu anstrengend sein, befolgen Sie die Worte des Autors Luther Burbank „Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.“  Und das gilt wohl für uns alle!

Pablo Picasso schrieb über Finden statt Suchen bereits 1954 diese weisen Worte:

„Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen Weiterlesen »

Das Wort „Authentizität“ ist in der Aussprache ebenso sperrig wie in der Bedeutung. Ist Authentizität überhaupt gefragt und sympathisch? Sind wir authentisch, wenn wir das tun, was wir schon immer getan haben oder sind wir authentisch, wenn wir unseren spontanen Eingebungen folgen? Ist ein authentischer Mensch gesellschaftlich angepasst und bewegt sich auf sozial akzeptierten Pfaden? Oder ist es eher Authentizität, althergebrachte Dinge in Frage zu stellen und etwas zu verändern? Weiterlesen »

Verletzlichkeit ist ein no-go in unserer Gesellschaft. Deshalb ist sie auch so anfällig für Krisen und Turbulenzen jeglicher Art, geht doch so viel Kraft drauf, zu tun als ob man stark und unbezwingbar sei.

Heute am Tag der deutschen Einheit blicke ich zurück auf arbeitsreiche Jahre. Die gehäufte Anzahl von Top-Managern, die dem Burn-out nahe sind und rechtzeitig nach der Ausfahrt aus der Überholspur suchen befremdet mich immer mehr. Einige von ihnen haben die letzte Ausfahrt verpasst und sind zu Tode gekommen. Mich hat das sehr bewegt, denn sicherlich hätte es für sie alle eine andere Lösung gegeben. Weiterlesen »

„Schaue nicht durch das Schlüsselloch, sondern durch das Fernrohr“

Liebe Coaching Freunde,

auch in diesem Beitrag geht es um Perspektivenwechsel, allerdings der Jahreszeit angepasst.

Herbstnächte sind ideal, um durch das Fernrohr zu gucken. Die Sternennebel sind am Himmel zu sehen und in manchen Nächten kann man Sternschnuppen sogar Wünsche mit auf ihre Reise geben. Mit dem Fernrohr in den Himmel schauen ist ein bisschen so, als würden wir versuchen, das Universum durch das Schlüsselloch zu erfassen. Geht denn das? Man sieht zwar die Dinge etwas näher, erhascht jedoch nur einen kleinen Ausschnitt des großen Ganzen – eben wie bei dem Blick durch das Schlüsselloch, was einem kompletten Perspektivenwechsel entspricht. Weiterlesen »

„Verbringe nicht die Zeit auf der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da“ (Franz Kafka)

Menschen, die viel arbeiten, müssen auch manche Kritik einstecken. Wo man hobelt, fallen nun mal Späne und nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Doch weshalb fühlen wir uns dann gekränkt, wenn man uns – mehr oder weniger freundlich – auf unsere Lernchancen hinweist? Weiterlesen »

„Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Frisch)

Liebe Leserin, lieber Leser,

jeder von uns kennt Krisensituationen. Keiner mag sie. Sie sind anstrengend, unsicher und konfliktgeladen. Man empfindet sie als bedrohlich und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sie schnell vorübergehen. Dabei sind Krisen genau betrachtet sehr produktive Zeiten. Man ist eingeladen, Weiterlesen »

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