Ein gelingendes Miteinander ist manchmal schwierig. Immer wieder gibt es Momente im Kontakt mit anderen, wo man aus der Haut fahren könnte. Sei es die unleidliche Kollegin, deren Mundwinkel prinzipiell bis zum Knie hängen und in deren Gegenwart die eigene gute Laune ganz schnell verfliegt. Oder der Kollege, der Ihre Leistung ohne jegliche Skrupel als die eigene verkauft; das „dynamische Anstellen“ der lieben Mitmenschen in der Schlange vor der Kasse und alle alltäglichen gedankenlosen Ungerechtigkeiten, die uns kalt erwischen und verhältnismäßig kränken. Von beruflichem oder privatem Intrigenspiel oder spätpubertärem Verhalten mal ganz abgesehen …Unproduktiv

Man möchte in solchen Momenten am liebsten sagen, was man davon hält oder – wenn’s ganz schlimm ist – jemandem einfach eine reinhauen. Beides hat jedoch Konsequenzen. Da uns dies bewusst ist, lassen wir es meistens bleiben. Wir versuchen, den eigenen Ärger runterzuschlucken, uns im Sport abzureagieren oder auf Rache zu sinnen. Die erste und die letzte Variante bindet viel Energie und hebt keinesfalls die eigene Laune. Schade um die Lebenszeit!

Wie wäre es stattdessen, sich ein Beispiel an nassen Hunden zu nehmen, die sich einfach schütteln, um das Wasser aus ihrem Fell zu bekommen?

Coaching-Impuls für Sie:

Ist es wichtig oder sind Sie der Meinung, die Dinge richtig stellen zu müssen, kann es zielführender sein, dies ohne Gegenangriff zu bewerkstelligen.

Eine sachliche Darstellung der Situation, dessen was sie bei Ihnen an Gefühlen hervorgerufen hat, verpackt in Ich-Botschaften sowie das Aufzeigen (und danach konsequente Einfordern!) Ihrer Grenzen wären sicherlich hilfreich.

Oder aber Sie lernen aus dem Vorfall für das nächste Mal – und das kommt bestimmt! – und halten kurz inne, um zu prüfen, was genau Sie in der aktuellen Situation so aufgebracht, getroffen oder gekränkt hat. War es zum Beispiel eine Grenzüberschreitung durch den andern? Hat eine Verletzung Ihrer Werte stattgefunden? Oder war jemand anderes nur schneller, gewitzter, tüchtiger, erfolgreicher als Sie?

Finden Sie’s heraus – ich unterstütze Sie gerne.

Wer von Ihnen hat noch nie Mist gebaut? Wer kennt nicht das unangenehme Gefühl, sich vollkommen blamiert zu haben, dümmer als dumm dazustehen und am liebsten in den Erdboden zu versinken? Glauben Sie mir, ich habe es mehr als einmal erlebt – Weiterlesen »

Pablo Picasso schrieb über Finden statt Suchen bereits 1954 diese weisen Worte:

„Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen Weiterlesen »

Dieser Satz hat mich lange bewegt: „Wenn es leicht ist, ist es gut und wenn es gut ist, geht es leicht“. Das hört sich an wie höhere Philosophie, ist aber ganz einfach, denn wenn ich mehr Leichtigkeit in mein Leben bringen will, werde ich auftretende Schwierigkeiten anders handhaben. Ich werde nach einem leichten Weg Ausschau halten, anstatt mich mit „das muss ich bewältigen“ auseinander zu setzen. Und wer suchet, der findet …

Der Geist folgt der Energie – ebenso wie das Pferd seinem Kopf 🙂 Probieren Sie’s einfach aus.

Neulich erzählte mir ein Kunde von einer Nachricht, die er von einem Mitarbeiter erhalten hatte, dem er die Kündigung geben musste. Er hatte mir stolz von dem Kündigungsgespräch erzählt, von dem er glaubte, es sei sehr gut gelaufen und der Mitarbeiter hätte verstanden, dass es nichts persönliches gewesen sei, sondern dass er lediglich den sozialen Auswahlkriterien des Computerprogramms zum Opfer gefallen war. Mein Kunde war froh und dankbar, dass sein Mitarbeiter die Angelegenheit pragmatisch gesehen hatte, denn Kündigungsgespräche gehörten zu dem Schlimmsten, was einer Führungskraft zuzumuten ist. Nicht umsonst hohlen Großkonzerne eigens Spezialisten von aussen, wenn sie Mitarbeiter abbauen müssen/wollen.

Umso erstaunter war mein Kunde, als er von diesem Mitarbeiter eine Nachricht erhielt, die ankündigte, dass er sich gegen die Kündigung wehren würde und die mit folgenden Worten endete:

„Bevor du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg. Durchlaufe die Straßen und Täler. Fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude – und dann erst kannst du urteilen.“

Wie oft urteilen wir spontan über eine Person, eine Situation oder Dinge, die uns fremd oder ungewohnt vorkommen. Das was wir kennen und schätzen wird automatisch – und ohne zu Hinterfragen – als „Gut“ beurteilt. Das Andere ganz automatisch in wenig positive Kategorien einsortiert. Es wird der Zusammenhang ebensowenig reflektiert, wie die Auswirkungen und Beweggründe. Mehr und mehr verkommt unsere Gesellschaft zu Schubladisierern und alles, was aus der Reihe tanzt, bekommt die „Kündigung“ im übertragenen Sinne.

Coaching-Impuls für Sie:

Haben Sie Lust auf ein weiteres Ein-Tages-Experiment, das Sie beliebig auf Ihr Leben ausdehnen können? Dann versuchen Sie, sich immer wieder in die Schuhe Ihres Gegenübers zu stellen. Versuchen Sie zu ergründen, was diesen Menschen bewegt, so und nicht anders zu sein. Versuchen Sie zu spüren, wie es diesem Menschen in diesem Moment gerade wirklich geht – obwohl Sie soeben von ihm oder ihr gehört haben: „Danke, es geht mir gut.“

Ich garantiere Ihnen, Ihr Leben wird sich ändern, wenn Sie vorschnellem Kündigen im Geiste die Kündigung geben!

Mit urteilsfreien Grüßen – Claudia Nuber

Das Wort „Authentizität“ ist in der Aussprache ebenso sperrig wie in der Bedeutung. Ist Authentizität überhaupt gefragt und sympathisch? Sind wir authentisch, wenn wir das tun, was wir schon immer getan haben oder sind wir authentisch, wenn wir unseren spontanen Eingebungen folgen? Ist ein authentischer Mensch gesellschaftlich angepasst und bewegt sich auf sozial akzeptierten Pfaden? Oder ist es eher Authentizität, althergebrachte Dinge in Frage zu stellen und etwas zu verändern? Weiterlesen »

Weshalb fällt uns ein deutliches „Nein“ so schwer, dass wir uns in Rechtfertigungen und Begründungen verrenken, nur um unserem Gegenüber nicht auf die Füsse zu treten? Ist es die allseits beliebte „political correctness“ oder Weiterlesen »

Man kann sich aus einem „stuck state“ schwer befreien, es sei denn man ist Albert Einstein. Er soll gesagt haben „Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja, dann erst recht.“ Nun kann man sich selten zur Freude zwingen, doch beginnen kann man immer etwas und vielleicht stellt sich die Freude dann beim Tun von alleine ein.

Coaching-Impuls für Sie:

Sollten Sie in diesem Jahr jemals in einen Zustand des Zaudern, Zweifelns, lähmender Inaktivität oder der Verschieberitis verfallen, kann diese Übung Sie unterstützen, Ihre Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Folgen Sie einfach diesen fünf Schritten: Weiterlesen »

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Begründer des zivilen Ungehorsams, Henry David Thoreau, prägte die Aussage „Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.“ Das ist eine klare Aussage und vor allem ist sie wahr.

In diesen Impulsen lade ich Sie auf die Reise durch Ihr 2014 ein mit dem Blick auf das, worauf Sie stolz sind. Das muss nichts Großes oder Spektakuläres sein – auch kleine Dinge bewegen die Welt. Manchmal lohnt es sich auch, dahin zu blicken, wo man etwas anders gemacht hat oder überhaupt weggelassen hat, was man hätte tun können. Weiterlesen »

In diesem Impuls geht es um das „Reframing“, ein NLP-Tool, mit dem man den Dingen einen anderen Rahmen gibt und sie dadurch verändern.

„Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.“ UnproduktivMit den Worten von André Gide lade ich Sie ein, den Blickwinkel zu ändern und statt Problemen mal Lösungen zu betrachten. Der Ansatz des „Reframing“ eignet sich dazu hervorragend.

Sehen wir uns zuerst die Problematik an:

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