Was hat Vertrauen mit Mut zu tun? In meinen Augen eine ganze Menge. Wenn wir jemanden vertrauen, öffnen wir uns – zeigen uns, unsere Bedürftigkeit und werden angreifbar. Das braucht eine ganze Portion Mut – vor allem in unserer Zeit, wo die gelackte Fassade fast lebensnotwendig geworden zu sein scheint.

Wieso ist Vertrauen die stillste Art von Mut? Kennen Sie jemand, der Vertrauen so laut als Mut herumtönt? Und ich meine, abgesehen von unseren Politikern, in die wir ja immer weniger vertrauen (können) und deren Mut deutlich zu wünschen übrig lässt. Doch das ist eine andere Geschichte …

Vertrauensvoll und mutig

 

Hier ein paar Tipps, wie Sie Vertrauen in Ihren Alltag einbauen können und
HeldIn für die stillste Art von Mut sind:

  • Als Führungskraft und UnternehmerIn:Versuchen Sie, nur einen Tag lang, Ihren MitarbeiterInnen so zu begegnen, als hätten Sie alles Vertrauen der Welt in sie. Sie werden erleben, wie Ihre Zweifel und Ihre Befürchtungen, was alles schiefgehen kann, mit Ihnen Tango tanzen! Lassen Sie sich vom Rhythmus tragen und hinterfragen Sie, wie realistisch diese Gedanken wirklich sind. Wenn es Ihnen hilft, schreiben Sie sie auf und wir analysieren sie gemeinsam auf das, was dahintersteckt.
  • Als MitarbeiterIn:Anstatt an Ihrem Chef herumzumäkeln, geben Sie ihr oder ihm Vertrauen. Vertrauen, dass er/sie weiß, was sie tun. Vertreten Sie mutig Ihre eigene Haltung anstatt katzbuckelnd die Schleimspur zu legen. Vertrauen Sie darauf, dass Sie gehört und verstanden werden. Zur Not formulieren Sie Ihre Aussage ein paar Mal um – irgendwann kommt sie schon an.

    Im privaten Bereich können Sie wahre Persönlichkeitsentwicklung betreiben!

  • Als Eltern: Vertrauen Sie Ihrem Kind, dass es gut auf sich aufpassen wird und versuchen Sie, statt „pass auf Dich auf“ einmal schlicht „mach’s gut“ oder „Du schaffst das schon“ oder noch besser „ich vertraue Dir“. Wie oft haben Sie sich als Kind gewünscht, dass Ihre Eltern den Mut hatten, Ihnen ihr Vertrauen öfter auszusprechen? Wie selbstsicher wären Sie geworden?
  • Als FreundIn: Wie oft sind Ihre Freunde/Freundinnen auf dem immergleichen Thema herumgeritten und Sie haben ihrem Wiederkauen geduldig zugehört? Vielleicht, weil Sie keinen Mut hatten, Stopp zu sagen oder kein Vertrauen, dass Ihre Beziehung ein „Nein“ verträgt? Wahre Freunde zu sein braucht Mut – probieren Sie’s aus!
  • Als PartnerIn: Eigentlich zeigen wir Mut und Vertrauen tagtäglich indem wir miteinander sind, den anderen annehmen, so wie er/sie ist, Fünfe grade sein lassen und an unsere Beziehung glauben, oder, wenn dem nicht so sein sollte, mutig hierzu zu stehen.  Probieren Sie’s aus und seien SIe der Held/die Heldin des Alltags!

Doch der allerwichtigste Mensch in Ihrem Leben sind Sie. Und mal ehrlich: Wie oft verletzen Sie Verträge, die Sie mit sich selbst getroffen haben? Fallen Vorhaben für Sie selbst hinten runter, weil gerade etwas anderes (vermeintlich) wichtiger ist? Stehen Sie zu sich, Ihren Bedürfnissen und Neigungen. Erlauben Sie sich ein klares Ja und ein klares Nein. Vertrauen Sie sich und dem Leben. Vor allem aber gehen Sie mutig Ihren Weg indem Sie jeden Tag Ihr allerbestes Selbst sind – ja, das ist möglich!!!

Wenn Sie Fragen, Ideen und Vorschläge haben, wo man sonst noch überall Mut im Vertrauen zeigen kann, freue ich mich auf Ihre Kommentare!

Mit mutig-vertrauensvollen Grüßen – Ihre Claudia Nuber

Liebe Coaching-Freunde,

2016 liegt noch frisch vor uns. Danke für das vertrauensvolle und erfolgreiche Miteinander im letzten Jahr. Danke für die vielen inspirierenden Begegnungen und die interessanten Gespräche, die ich mit Ihnen/Euch geführt habe. Danke, dass Sie dies hier lesen und wir vielleicht bald wieder zusammen arbeiten.

Es sind immer die Menschen, die das Leben zu dem machen, was es ist. Selten sind es die Umstände, auch wenn wir sie gerne dafür verantwortlich machen. Weiterlesen »

Sechs Anzeichen für einen Jobwechsel

Liebe Leser/innen,

der Herbst punktet nochmals mit einem Feuerwerk der Farben, bevor es in das Einheitsgrau des Novembers geht. Nutzen Sie die satte Vielfarbigkeit, um Ihr Leben auf Fülle und Farbenprächtigkeit zu überprüfen. Weiterlesen »

Vergleiche sind so eine Sache. Auf der einen Seite ist es gut, denn über Vergleiche stellt man fest, wo man steht. Ob man so gut ist wie der andere, ob das Unternehmen erfolgreicher ist als die Konkurrenz. Man kann also entscheiden, ob man sich mehr anstrengen sollte oder eher auf den eigenen Lorbeeren ausruhen kann. Wichtig ist dabei, dass man sich selbst richtig einschätzt und weiß, welchen Weg man gehen will, um sich selbst treu zu bleiben.

Vergleiche sind eine fürchterliche Angelegenheit, wenn man dadurch unzufrieden mit sich selbst wird, weil man so sein möchte, wie der/die Andere. Glauben Sie mir, keinem vernünftigen Elefanten würde einfallen, eine Gazelle zu werden und kein Wolf hätte Aspirationen, ein Tiger zu sein.

Fazit: Vergleichen Sie sich bitte nur dann, wenn Sie wissen wer und was Sie selbst sind. Versuchen Sie nie jemand anderes zu sein als der/die Sie sind. Und seien Sie sich stets darüber im Klaren: Es wird immer jemand geben, der besser ist als Sie. Es wird immer jemand geben, der besser ist als Sie. Doch es wird niemals jemand geben, der genauso ist wie Sie. Also leben Sie Ihre Einzigartigkeit und seien Sie Ihr bestmöglichstes Selbst.

Wie Sie das optimal hinbekommen, erfahren Sie in meinem einzigen offenen Ganztages-Workshop – dem Jahresendworkshop – am Freitag, 4.12.2015 in Bernau. Damit das Jahr 2016 das bisher allerbeste Jahr für Sie wird! Dann lohnt sich ein Vergleich bestimmt und macht supergute Laune!

Bitte melden Sie sich an oder fordern Sie mehr Information an. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt. Der Seminarraum ist 5 Minuten Gehdistanz vom Bernauer Bahnhof entfernt und barrierefrei zugänglich.

Ein gelingendes Miteinander ist manchmal schwierig. Immer wieder gibt es Momente im Kontakt mit anderen, wo man aus der Haut fahren könnte. Sei es die unleidliche Kollegin, deren Mundwinkel prinzipiell bis zum Knie hängen und in deren Gegenwart die eigene gute Laune ganz schnell verfliegt. Oder der Kollege, der Ihre Leistung ohne jegliche Skrupel als die eigene verkauft; das „dynamische Anstellen“ der lieben Mitmenschen in der Schlange vor der Kasse und alle alltäglichen gedankenlosen Ungerechtigkeiten, die uns kalt erwischen und verhältnismäßig kränken. Von beruflichem oder privatem Intrigenspiel oder spätpubertärem Verhalten mal ganz abgesehen …Unproduktiv

Man möchte in solchen Momenten am liebsten sagen, was man davon hält oder – wenn’s ganz schlimm ist – jemandem einfach eine reinhauen. Beides hat jedoch Konsequenzen. Da uns dies bewusst ist, lassen wir es meistens bleiben. Wir versuchen, den eigenen Ärger runterzuschlucken, uns im Sport abzureagieren oder auf Rache zu sinnen. Die erste und die letzte Variante bindet viel Energie und hebt keinesfalls die eigene Laune. Schade um die Lebenszeit!

Wie wäre es stattdessen, sich ein Beispiel an nassen Hunden zu nehmen, die sich einfach schütteln, um das Wasser aus ihrem Fell zu bekommen?

Coaching-Impuls für Sie:

Ist es wichtig oder sind Sie der Meinung, die Dinge richtig stellen zu müssen, kann es zielführender sein, dies ohne Gegenangriff zu bewerkstelligen.

Eine sachliche Darstellung der Situation, dessen was sie bei Ihnen an Gefühlen hervorgerufen hat, verpackt in Ich-Botschaften sowie das Aufzeigen (und danach konsequente Einfordern!) Ihrer Grenzen wären sicherlich hilfreich.

Oder aber Sie lernen aus dem Vorfall für das nächste Mal – und das kommt bestimmt! – und halten kurz inne, um zu prüfen, was genau Sie in der aktuellen Situation so aufgebracht, getroffen oder gekränkt hat. War es zum Beispiel eine Grenzüberschreitung durch den andern? Hat eine Verletzung Ihrer Werte stattgefunden? Oder war jemand anderes nur schneller, gewitzter, tüchtiger, erfolgreicher als Sie?

Finden Sie’s heraus – ich unterstütze Sie gerne.

„Die 40-jährige Chefin des Internet-Portals Yahoo, Marissa Mayer, bekommt Zwillinge. Und bleibt auf dem Posten. Schon nach der Niederkunft ihres ersten Kindes kehrte sie zwei Wochen später an den Schreibtisch zurück. Im Nebenzimmer wurde eine Krabbelstube eingerichtet. „Meine Prioritäten sind Gott, Familie und Yahoo,“ sagte sie. Das ist das Neue an den neuen Frauen: Sie fordern nicht, sie nehmen. Sie definieren Emanzipation nicht als Kampf, sondern als Selbstverständlichkeit.“ So schrieb heute das Handelsblatt.

Klar, dass nicht jede Frau in der Position ist, eine Krabbelstube neben ihrem Büro einzurichten. Allerdings kann sich jede Frau bewußt entscheiden, ob sie ihr Kind per Kaiserschnitt zum Wunschtermin und quasi zwischen Tür und Angel bekommt, oder ob sie sich ihrer Verantwortung als Mutter stellen will: Baby’s brauchen eine sichere Bindung zu einer liebenden Bezugsperson in den ersten Jahren, um zu selbstsicheren Menschen heranzuwachsen, die dann kraft- und sinnvoll unsere Zukunft gestalten.

Das soll weder „Mutter = Glucke“ noch „Frauen zurück zu Kindern & Küche“ heißen, sondern ein Appell sein, Kinder und Job durchdacht unter einen Hut zu bringen. Frustrierte Mütter, die lieber im Büro als bei ihren Kindern wären, richten mehr psychologischen Schaden an, als liebevolle Tagesmütter, die sich gerne um  die Kleinen kümmern, bis sie die Eltern wieder in Empfang nehmen.

Für das Kindeswohl ist es jedoch ganz prima, wenn sich Vater und Mutter die Elternzeit teilen. So werden die Kleinen gleichzeitig auf männliche und weibliche Eigenschaften geprägt, was zur Folge hat, dass sie ein vielfältiges Repertoire an Verhaltensweisen zur Verfügung haben, auf das sie später zugreifen können.

Die Unternehmen profitieren ebenfalls von Führungskräften, die aktiv ihre Kinder erziehen. Studien haben ergeben, dass sich dadurch die Sozialkompetenz, der emotionale Intelligenzquotient und die persönliche Resilienz signifikant erhöhen.

Wenn wir es in Deutschland nun noch schaffen, den Karriereknick zu nivellieren und finanzielle Gleichbehandlung der beiden Geschlechter durchzusetzen, steht einem Kinderreichtum wohl nichts mehr im Wege, oder? Und Spass macht die „Herstellung“ doch allemal 🙂

Ihre Meinungen dazu interessieren mich sehr!

Herzlich – Ihre Claudia Nuber

Es ist Urlaubszeit und hier am Chiemsee ein herrlicher Sommer. Zeit, um sich Zeit zu nehmen für das Wesentliche. Sich zu fragen „arbeite ich noch oder lebe ich schon?“ Sich Zeit zu nehmen vielleicht auch für diese Anregungen, die ich mit Dank an den unbekannten Verfasser an Sie weiter gebe: Weiterlesen »

Wer von Ihnen hat noch nie Mist gebaut? Wer kennt nicht das unangenehme Gefühl, sich vollkommen blamiert zu haben, dümmer als dumm dazustehen und am liebsten in den Erdboden zu versinken? Glauben Sie mir, ich habe es mehr als einmal erlebt – Weiterlesen »

Pablo Picasso schrieb über Finden statt Suchen bereits 1954 diese weisen Worte:

„Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen Weiterlesen »

Dieser Satz hat mich lange bewegt: „Wenn es leicht ist, ist es gut und wenn es gut ist, geht es leicht“. Das hört sich an wie höhere Philosophie, ist aber ganz einfach, denn wenn ich mehr Leichtigkeit in mein Leben bringen will, werde ich auftretende Schwierigkeiten anders handhaben. Ich werde nach einem leichten Weg Ausschau halten, anstatt mich mit „das muss ich bewältigen“ auseinander zu setzen. Und wer suchet, der findet …

Der Geist folgt der Energie – ebenso wie das Pferd seinem Kopf 🙂 Probieren Sie’s einfach aus.

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